Über dieses Projekt
Aus einer Künstlerfamilie stammend und von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern umgeben, hat Guillaume Hérisson OneRecord.art gebaut, um eine immer wiederkehrende Frage zu beantworten: Wie verzeichnet man das Werk einer Künstlerin und hält es in Ordnung?
Das Problem ist bekannt. Eine Tabelle, die längst zu groß geworden ist, ein Ordner mit Fotografien, die nach der Kamera benannt sind, ein Heft, das nur eine Person lesen kann — die Angaben sind da, sie liegen nur nicht am selben Ort, und was die eine weiß, erbt die nächste nicht.
Das Ziel war entsprechend schlicht: Das Verzeichnen soll leicht sein, schnell zu beginnen und auf das Wesentliche beschränkt. Was das Werk ist, woraus es besteht, wie groß es ist, wann und wo es entstand, was es wert ist — und vor allem, wie es aussieht. Mehr wird nicht verlangt.
Gebaut ist es für die, die diese Verantwortung tragen: die Künstlerinnen und Künstler selbst, ihre Familien und Nachlässe, die Galerien und Archivare, die das Werk betreuen. Ein Werk soll dokumentiert, bewahrt und weitergegeben werden können, ohne dass das Werkzeug im Weg steht.
Das ist alles. Keine Werbung, keine Reichweitenmessung, und nichts, was mit einem Verzeichnis geschieht, ohne dass seine Eigentümerin es verlangt hat.
